Am Weißen See

Der Weiße See im Norden Berlins ist in diesen Tagen umlagert von erhitzten Menschen und Hunden. In Weißensee gibt es viele Hunde und auch sie baden gern. Das Wasser des Weißen Sees scheint in Ordnung zu sein, denn als ich mich neulich hinabgebeugt habe, noch an Land, nur um mal zu schauen, da konnte ich mit Leichtigkeit bis auf den Grund blicken. Ob hier sogar Seepferdchen leben? Wikipedia behauptet über den Weißen See: „Obwohl sein Wasser bei Qualitätsprüfungen der vergangenen Jahre nicht besonders gut bewertet wurde, kann die Freibadeanstalt bedenkenlos weiter betrieben werden.Die gibt es nämlich, diese Anstalt, und ich liebe sie! Dort ist selbst im Winter manchmal geöffnet (was für Eisbader!), und man kann sich dann einen Kaffee kaufen oder Schmalzstullen verzehren.

freibad

Es gibt noch eine weitere mir wichtige „Institution“ am Weißen See, abgesehen vom Freibad, und zwar das „Milchhäuschen“ genau gegenüber. Dort ist es manchmal so voll, dass es nicht immer freie Plätze auf der Terasse oder drinnen gibt. Aber einmal hatte ich Glück und auch gerade Lust, dort was zu trinken. Ich erinnere mich allerdings nicht mehr, was ich  getrunken habe. Die Damen am Nachbartisch, das weiß ich noch, taten sich an Berliner Weiße gütlich, mit Schuß. Dieses Jahr war ich noch nicht im Weißen See baden, auch letztes Jahr nicht. Aber als ich damals in den Norden Berlins ziehen wollte, und der Mietvertrag endlich unterschrieben war, gings erstmal zum Weißen See und rein. Es war Sommer, und es war wunderschön.

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